Kinder heute im Netz

by Heute on 19. Juli 2013

In einer zunehmend technisierten Welt, wo schnelle Geschwindigkeit von Informationen und Nachrichten koexistiert mit dem Fehlen von Standards, raten Psychologen und Experten zur Führung im Umgang mit der Erziehung von Kindern
Technologie ermöglichst es uns mittlerweile, Autorennen in 3D anzusehen, mal schnell den Louvre in Paris zu besuchen oder mit Freunden in New York zu plappern. Enorme Mengen an Informationen plus einer schnellen Entwicklung motorischer Fähigkeiten also. Wenn richtig ausgerichtet, kann die Verwendung von Computern und mobilen Geräte viele Vorteile für den kindlichen Lernprozess haben; aber auch die Eltern dürfen durch didaktischen Einsatz ermutigen. Immer früherer Kontakt mit Technologie kann Kinder jedoch verwirren; sie haben Probleme die Beziehungen zwischen Realität, Unwirklichkeit und virtueller Welt zu etablieren. Deshalb sollten Eltern die Inhalte überwachen.
Immer wieder taucht die Frage auf:

Wie lange kann ein Kind am Computer bleiben?

Es gibt keine empfohlene Zeit, sondern handelt sich eher um eine Frage der Orientierung, denn heutzutage benutzen Kinder die Geräte häufig zum lernen oder studieren. Vereinbaren von Stunden kann den Wunsch erzeugen, diese Vorschriften zu umgehen. Kinder sollten selbst lernen Prioritäten zu setzen und zu entscheiden zwischen Freizeit/Spiel und Lernen/Hausaufgaben.

Wie setzt man also Grenzen und Zeiten

Legt die Inhalte fest? Grenzen lassen sich lediglich durch Überwachung setzen. Eltern müssen wissen, was ihr Kind am Computer oder am Telefon macht, auch mit 12 oder 13 Jahren. Wichtig ist, dass die Eltern eine qualitative Zeit mit ihrem Kinder verbringen, u. a. in der Natur. Durch den zunehmend frühen Kontakt mit Technologie haben unsere Kinder die Möglichkeit festzustellen, was real ist, was irreal und virtuell; häufig sind sie jedoch verwirrt, deshalb sollten Eltern Inhalte überwachen.
Das gilt auch für die Richtlinien bezüglich der Exposition auf Netzwerken, Einschreiben in Chaträumen etc. Auch hier sollten Eltern wissen, wer die Gesprächspartner sind. Kontrolle wird hier schwierig; Spuren verlieren sich schnell. Deshalb gilt auch hier das Gleiche wie für andere Beziehungen: Respekt und Pflege, auch wenn der “Andere” virtuell ist. Eltern sollten das Passwort von jüngeren Kindern haben, um sicherstellen zu können, das die aufgesuchten Webseiten altersgemäß sind. Nicht nur als Frage der Autorität, sondern auch als Instrument für Bildung und Einhaltung bestimmter Grenzen, die oft sogar für Erwachsene verschleiert sind. Idealer wäre deshalb ein gemeinsamer Standort für den Computer, wie z. B. das Wohnzimmer. Viele Kinder finden das nervig oder hässlich; es ist jedoch eine notwendige Maßnahme, um sicherzustellen, was die Kinder tun.
Mit sechs Jahren haben die meisten Kinder auch bereits ein Handy, mit dem sie Freunde oder Verwandte kontakten können und mit dem gleichzeitig ihre Unabhängigkeit von den Eltern beginnt. Modelle sollten einfachfach sein: ausgehende und eingehende Anrufe und SMS, um die gewonnene Unabhängigkeit nicht zu missbrauchen. Finanzielle Erziehung und gleichzeitige Nutzungskontrolle erfolgt durch Vorausbezahlung. Smartphones sind für Erwachsene gemacht; wenn Kinder spielen möchten, können die Eltern ihr Smartphone ausleihen. Eltern sollten bei der Bereitstellung mobiler Apparate bezüglich ihrer Verantwortung reflektieren. Bestimmte Verhaltensweise wie Verwendung mobiler Geräte hinter dem Steuer, im Kino oder beim Abendessen und das Respektieren der Privatsphäre anderer Personen werden von kleinauf erlernt. Eltern vergessen häufig, dass Bildung auch durch Beispiele erfolgt. Durch die Faszination für Technik gehen Begriffe wie Funktionalität und alte Regeln zugunsten einer Abhängigkeit von elektronischen Medien verloren. Eine Generation wurde geschaffen, die zwanghaft Werte und Pflichten missachtet. Schaffen Sie Standards für den Einsatz von Technologie. Fragen Sie mal wieder: Was ist das? Was mache ich damit? Brauche ich das wirklich? In Kindheit wie in der Pubertät sollten wir diese Fragen klären, dazu, wann und wie das Gerät benutzt wird.
Kann der Missbrauch mobiler Geräte das Familienleben stören?
Eine zwanghafte Generation mit virtuellen Handschellen, immer verfügbar, alles jetzt. Mit Handy, Computer und Tablet versuchen Eltern verlorene Zeit mit ihren Kindern auf diesem Wege zu kompensieren, aus Angst, sich minderwertig zu fühlen. Technologie als soziale Fessel, als Form der Steuerung; mit klaren Regeln vielleicht auch eine Form der Erziehung. Viel Erfolg mit webheute .de

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Champagner Sabrieren

by Heute on 21. Mai 2013

Napoleon war ein großer Freund von Champagners und feierte seine Siege auch mit diesem Getränk. Die Offiziere seiner Kavallerie waren mit Säbeln ausgerüstet, welche in der französischen Sprache als “sabre” bezeichnet werden. Nach einer gewonnenen Schlacht im Krieg gegen das russische Zarenreich im Jahr 1812 wurde die Tradition des Öffnens von Champagnerflaschen mit dem Säbel “erfunden” bzw. etabliert. Diese historische Tatsache wirft oft im Freundeskreis oder unter Kennern die Frage auf, in welcher Weise eine Champagnerflasche mit einem geeigneten Säbel geöffnet werden kann.
Vor diesem Vorhaben, sollte von einer richtig gekühlten und vorher nicht geschüttelten Champagnerflasche die Aluminiumfolie und das Drahtkörbchen entfernt werden und die Flasche fest in eine Hand genommen werden. Anschießend mit komplett ausgestrecktem Arm den Flaschenkopf von sich wegzeigend und leicht nach oben geneigt in “Position” bringen, den Säbel fest halten und die Klinge flach auf die Flasche legen. Dann die Klinge mit nur wenig Kraft entlang der Flasche nach vorne führen und parallel auf den Wulst des Flaschenkopfes, aber keinesfalls auf den Korken schlagen. Dadurch wird der Flaschenkopf abgeschlagen, wobei die Möglichkeit besteht, dass er zusammen mit dem Korken mit bis zu 200 km/h nach vorne wegschießt und dabei 20 Meter oder auch mehr zurücklegt. In diesem Fall geht leider immer auch etwas Champagner verloren. Jedoch werden eventuelle Glassplitter ebenfalls mitgerissen und sollten somit nicht in die Flasche fallen. Der Flaschenkopf bricht leichter ab, wenn die Flasche in der Weise gehaltne wird, dass die Klinge an der Stelle den Wulst des Flaschenkopfes trifft, wo die Längsnaht in den Wulst übergeht.

Champagner Sabrieren ist nicht ungefährlich

Das Sabrieren mit einem Champagnersäbel stellt aber ein nicht ungefährliches Unterfangen dar. Daher sollte diese “Zeremonie” nicht unter Alkoholeinfluss durchgeführt werden, auf ausreichend Abstand zwischen Zuschauern und Säbel geachtet werden und der Kopf der Champagnerflasche in jene Richtung abgeschlagen werden, in welcher keine Personen, wertvolle Möbel oder ähnliches platziert sind. Es ist auch üblich, nach dem Öffnen der Flasche mit dem Champagnersäbel den Flaschenkopf und den Korken mit dem Datum zu versehen und als Glücksbringer aufzubewahren.
Solche Säbel werden in einem französischen Unternehmen von Hand hergestellt. Sie werden in luxuriöser Verarbeitung und mit einer Halterung aus Holz angeboten. Prost und Viel Erfolg bei Champagner Sabrieren mit webheute .de

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Champagner – Das Öffnen von Hand

by Heute on 11. April 2013

Das Öffnen eines Champagners kann einer Zeremonie gleichkommen. In allen Fällen ist Vorsicht geboten, da ein Champagner unter beachtlichem Druck steht. Ein fliegender Korken hat schon so manche Schäden verursacht. Der erste Schritt in Europa ist natürlich, den Champagner aus dem Kühler zu nehmen und behutsam die Flasche mit einer Serviette abzutrocknen. Dann erfolgt die Präsentation für den Gast, wobei darauf zu achten ist, dass das Etikett nicht von der Serviette bedeckt wird. Anschließend sollte die Flasche im Winkel von etwa 45 Grad gehalten und die Schleife des Drahtkorbes aufgedreht werden, wobei die die Stanniolkappe nicht zerstört werden sollte. Der Korken sollte während dieser Prozedur weg vom eigenen Kopf zeigen. Anschließend den Drahtkorb behutsam ausweiten und mit der Stanniolkappe entfernen. Dabei kann der Fall eintreten, dass der Korken schon zu treiben beginnt. In diesem Fall den Korken zusammen mit dem Drahtkorb und der Stanniolkappe sanft und mit Gefühl “kommen” lassen.
Der nächste Schritt ist, mit einer Hand den Korken zu greifen und mit der anderen Hand die Flasche gleichzeitig drehen und den Korken entfernen. Dabei sollte nur ein sanftes Seufzen des Champagner zu hören sein, denn unter Kennern zeugt ein “Knall” von einem Anfänger und entspricht nicht dem Niveau eines Champagners. Korkenzangen sind lediglich für Notfälle gedacht, wenn ein Korken ungewöhnlich fest sitzt. Sollte der Korkenkopf unerwartet anbrechen, sollte dieser mit einem Messer eben mit dem Flaschenmund abgetrennt werden und der Rest des Korkens vorsichtig mit einem Korkenzieher aus dem Hals gezogen werden.
Ist dies geschehen, ist ein Gastgeber gut beraten, den Korken dezent an der eigenen Nase vorbei zu führen, um sicher zu stellen, dass dem Korken kein verdorbener Geruch anhaftet. Es wird auch empfohlen, einen Blick auf den Flaschenmund zu werfen, ob etwaige Rückstände mit einer Serviette entfernt werden müssen. Anschließend den Korken nahe dem Ehrengast platzieren, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu vergewissern, dass die Markierungen auf dem Korken auch mit dem servierten Getränk ident sind. Dies sollte unbedingt geschehen, da etwa die Form eines Korkens im unteren Bereich verrät, ob dieser Champagner lange gelagert wurde oder eher jüngeren Datums ist. Schließlich sollte beim Einschenken der Flaschenhals nicht das Glas berühren.

Das Servieren eines Champagners beginnt immer beim Ehrengast.

Nachdem ihm ein wenig Champagner zur Verkostung eingeschenkt wurde, prüft er Farbe und Duft in seinem bzw. ihrem Glas mit einer anschließenden Geschmacksprobe. Nachdem der Gastgeber seine bzw. ihre Zusage erhalten hat, werden die Gläser in Etappen langsam gefüllt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Champagner in Abhängigkeit von der Raumtemperatur in Bereich der Schaumbildung Unterschiede aufweisen können. Die Gläser sollten auch nicht mehr als zu zwei Drittel gefüllt werden, um dem Bouquet die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten. Nach dem Einschenken die Flasche behutsam wieder im Kühler platzieren. Es existieren weltweit zahlreiche Systeme des Servierens, jedoch haben alle Systeme lediglich die Gewährleistung eines zügigen und reibungslosen Ablaufes als Ziel.
Beim Nachfüllen der Gläser gilt der übliche Uhrzeigersinn ohne besondere Reihenfolge. Champagner sollte nicht ständig nachgefüllt werden, sondern erst dann, wenn nur noch ein bis zwei Schlucke im Glas verblieben sind. Dies gewährleistet, dass der Champagner sich im Bezug auf seine Temperatur erneut entfalten kann. Champagner sollte auch stets von der rechten Seite her einschenkt werden.

Manche Gastgeber präsentieren Champagner in schlichtem Terrakotta.

Dies ist keinesfalls als eine Abwertung der Gäste bzw. des Getränks zu verstehen. Dies zeigt vor allem, dass dem Gastgeber die Eigenschaften von Terrakotta bekannt sind, welche die Römer schon zu schätzten wussten.
Wird Champagner zu schnell oder zu stark gekühlt, erleidet er einen Schock, welcher zu geschmacklich unangenehmen Konsequenzen führen kann. Diesen Schock kann er auch in einem Kübel mit zerkleinertem Eis erleiden, wenn er zu lange in diesem Eisbad geschwommen ist. Terrakotta dagegen kühlt sanft durch seinen natürlichen Verdunstungseffekt. Solche Gefäße werden erst mit eiskaltem Wasser gefüllt, danach sollten sie für etwa zehn Minuten gefüllt stehen gelassen werden, damit das Wasser ein wenig in die gebrannte Erde einziehen kann. Daraufhin wird das Gefäß geleert und bereit, den Champagner aufzunehmen und ihn auf schonende Weise kühl zu halten. Viel Erfolg und Salute mit webheute .de PS: Lernen Mein Freund, Lernen…

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