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		<title>Kennen Sie den Unterschied zwischen DSDS und DSDSS?</title>
		<link>http://www.webheute.de/kennen-sie-den-unterschied-zwischen-dsds-und-dsdss-89.html</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gestern</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tweet DSDS ist &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; und DSDSS bedeutet &#8220;Deutschland sucht den SuperSeo.&#8221; Die letzten auf der Suche nach den SuperSeo werden noch einmal echt interessant bei OnkelSeosErbe. Die Fights um die besten Plätze werden fortlaufend härter und es wird in die SEO-Zauberkiste gegriffen, um die Platzierung zu optimieren. Die Mitspieler, die jetzt bei [...]]]></description>
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<p>DSDS ist &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; und DSDSS bedeutet &#8220;Deutschland sucht den SuperSeo.&#8221; Die letzten auf der Suche nach den SuperSeo werden noch einmal echt interessant bei <a href="http://www.onkelseoserbe.com">OnkelSeosErbe</a>. Die Fights um die besten Plätze werden fortlaufend härter und es wird  in die <span id="more-89"></span>SEO-Zauberkiste gegriffen, um die Platzierung zu optimieren. Die Mitspieler, die jetzt bei OnkelSeosErbe oben sind, sollten bis zum Finale alles geben. Die Plätze um die Reihenfolge werden laufend aufreibender und wer an Fleiß nachlässt, könnte noch auf den letzten Metern überholt werden. Die Pole-Position bei OnkelSeosErbe bedeutet noch lange nicht den Sieg, denn man kann noch auf der Zielgeraden abgefangen werden. </p>
<ul>
<li>Vorrangige Herausforderung für die Arbeit am Ranking ist das Linkbuilding!</li>
<li>Nicht nur SEO- Texte sind elementar, sondern auch leicht lesbare Texte mit guten Inhalten!</li>
<li>gekonnte Texte verbessern das Ranking!</li>
<li>Zur Linkbildung kann man besonders die Artikelverzeichnisse verwenden!</li>
</ul>
<p>Die Kreativität ist bei <a href="http://www.onkelseoserbe.com/onkelseoserbe-seo-contest.html">OnkelSeosErbe</a> außer den SEO-Instrumenten und einer Vielzahl von Texten sicher in ausgezeichnetes Mittel, um die Website im Ranking zu befördern. Die Ideenvielfalt reicht derzeitig von Nachfragen nach dem Gesundheitszustand von Onkel Seo, bis zu Gedichten. Auf anderen Internetseiten wird das gesamte Erbrecht erläutert und von Erbnachweis, über Erblasser und Erbschleicher nichts ausgelassen. Man darf nur hoffen, dass aus einem Erblasser nicht am Ende ein Er-blasser wird. Das Nomen Erblasser kann durch eine neue Betonung zu einem neu kreierten Substantiv werden, der &#8220;Er-blasser&#8221;. Der Erblasser ist &#8220;Erbrecht heut&#8221; und hat in der Pflicht eines Hauptsponsor dafür sorge getragen, dass es wieder ein Macbook für den Gewinner gibt. Ob &#8220;Erbrecht heute&#8221; am Ende mit dem Erfolg des Contests glücklich ist, wird man ermitteln. Mal anschauen, wie viele Wechsel es noch an der Spitze bei OnkelSeosErbe gibt. Bereits in diesen Tagen sieht man bei OnkelSeosErbe 1.370.000 Einträge und es ist nach wie vor äußerst interessant, wie viele es zum Schluss sind.</p>
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		<title>Männer lieben heute anders Frauen auch</title>
		<link>http://www.webheute.de/manner-lieben-heute-anders-frauen-auch-23.html</link>
		<comments>http://www.webheute.de/manner-lieben-heute-anders-frauen-auch-23.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 07:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gestern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Appell]]></category>
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		<description><![CDATA[Tweet &#8220;Sie ist auf einmal so komisch. Irgendwie total seltsam. Die ganze Zeit verhält sie sich schon so eigenartig. Ich glaube sie ist verliebt. Halte dich bloß von ihr fern (in diesem Zustand). Das endet sonst noch in einem Unglück!&#8221; Dieser Appell hat gesessen. Jetzt traut man(n) sich gar nicht mehr sie anzusprechen. Jetzt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>&#8220;Sie ist auf einmal so komisch. Irgendwie total seltsam. Die ganze Zeit verhält sie sich schon so eigenartig. Ich glaube sie ist verliebt.<br />
<span id="more-23"></span>Halte dich bloß von ihr fern (in diesem Zustand). Das endet sonst noch in einem Unglück!&#8221;<br />
Dieser Appell hat gesessen.<br />
Jetzt traut man(n) sich gar nicht mehr sie anzusprechen.<br />
Jetzt wird man(n) sich hüten, ihr offen und ehrlich die Meinung zu sagen.<br />
Jetzt wird und will man(n) erst gar nicht mehr in ihre Nähe kommen, um durch ungeschickte Ausdrucksweisen oder blöde Bemerkungen den Unmut der auf Wolke 7 schwebenden Freundin auf sich zu ziehen.<br />
Aber stimmt das denn wirklich?</p>
<h2>Herausforderung Verliebtheit<br />
</h2>
<p>Sind Verliebte tatsächlich eine Herausforderung für ihr soziales Umfeld?<br />
Für den guten Kumpel, die enge Vertrauensperson oder den Bekannten?<br />
Für Personen, die in demselben Augenblick die Welt eher nüchtern und rational betrachten, weil sie nicht verliebt sind?<br />
Zugegeben: Das Phänomen Verliebtheit ist jetzt keine heimtückische, gefährliche und hochgradig ansteckende Krankheit.<br />
Aber Verliebte können durchaus für ihre Mitmenschen anstrengend werden.<br />
Das muss aber nicht heißen, dass die Flucht nach vorn der einzige Ausweg ist, um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen.<br />
Für die enge Vertrauensperson oder den besten Kumpel wird es sowieso schwierig sein, sie in dieser Phase allein zu lassen.<br />
Sie nicht auch in diesen außerordentlich glücklichen Lebensumständen zu begleiten.<br />
Und es gibt durchaus eine Reihe von &#8220;probaten Mitteln&#8221; wie man am Ende davon profitiert anstatt genervt zu sein. </p>
<h2>Verliebte Mädels<br />
</h2>
<p>Zunächst einmal muss man dazu allerdings wissen, dass Männer und Frauen sich zwar nicht total, aber in gewissen Punkten grundsätzlich unterschiedlich verhalten, wenn sie verliebt sind:<br />
Frauen&#8230;<br />
? haben in der Regel ein größeres Mitteilungsbedürfnis als Männer wenn sie verliebt sind. Sie wollen am liebsten alles bzw. umso mehr- je nachdem wie eng das Vertrauensverhältnis zu der Bezugsperson ist- teilen.<br />
? sind dabei auch viel vertrauensseliger als Männer. Sie schaffen es allgemein eine viel tiefere emotionale Bindung zu ihrer nahestehenden Bezugsperson aufzubauen. Unter Gleichgesinnten, also sprich bei Frauen untereinander, entsteht sowieso schnell eine rege Gesprächs- &#038; Tratschkultur. Ja fast eine Art &#8220;Prüfungskommitee&#8221;, dem der nichts ahnende neue potentielle Partner ausgesetzt ist. Aber auch die Vertrautheit zu einer platonischen männlichen Bezugsperson hat einen prägenderen emotionaleren Bezug als es beispielsweise unter Männern der Fall ist.<br />
? merken sich nämlich viele kleine Nuancen. Sie sind Meister darin unscheinbare Dinge an ihrem neuen potentiellen Partner zu erkennen. Sie machen sich um alles Gedanken. Ihnen fallen Sachen auf, an die ein Mann im Leben nie denken würde. Sie schwärmen von jeder Kleinigkeit, ungeachtet dessen in welchem blöden Kontext das gerade für Außenstehende erscheint. Das hängt auch mit der Position zusammen, in der sie sich befinden. Sie sind schließlich beim Thema Partnerwahl, diejenigen, die Selektion vornehmen. Sie haben also ein Gespür für die vielen Facetten, die ein Mann an sich haben kann.<br />
? können sich dann aber auch schnell verschließen, wenn sie merken, dass sie von ihrer nahe stehenden Bezugsperson keine Unterstützung erfahren oder wenn diese wiederholt harsche Kritik ausspricht. In der Sache greifen sie daher auch gern mal zu unfairen und ungerechtfertigten Maßnahmen (Zicken, abweisendes Verhalten auch nachdem die Bezugsperson die Sache wieder bereinigt hat usw.)<br />
? sind aber dennoch meistens nicht nachtragend. Sie sind immer bemüht das Gleichgewicht zwischen Freundschaften und Liebe zu wahren. Sie nehmen also Kritik durchaus sich zu Herzen, auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint. Sie legen immer ein gehöriges Maß an Verträglichkeit an den Tag und versuchen alles unter einen Hut zu bekommen. Heißt im Umkehrschluss aber auch, dass sie schwerer loslassen können.</p>
<h2>Verliebte Jungs<br />
</h2>
<p>Männer dagegen&#8230;<br />
? haben zwar auch das Bedürfnis ihre Verliebtheit mit ihren Kumpels und nahe stehenden Bezugspersonen teilen zu wollen. Sie klären dies aber- vor allem unter Männern- eher auf einer nüchternen und sachlicheren Ebene ab. Die emotionalen Hintergründe, ja das eigene wunderbare, unbeschreibliche Glücksgefühl, übertragen sie somit eher in die Sprache. Mit Superlativen noch und nöcher heben sie ihre Angebetete hervor und wollen so ausdrücken, wie toll sie ist und das ihnen nichts Besseres hätte passieren können. Sie scheuen sich aber oft dabei vor ihren Kumpels emotionale Regungen zu zeigen. Bei einer weiblichen nahe stehenden Bezugsperson ist dies wieder anders. Hier kommen evtl. auch Sachen zur Sprache oder Betrachtungen in eine Richtung, die sich bei männlichen Kollegen nicht ergeben hätte.<br />
? wollen daher ihre Angebetete mehr als &#8220;Eroberung&#8221; der Weltöffentlichkeit preisgeben. Das bedeutet nicht, dass sie alle Machos sind. Aber jeder einzelne Mann ist doch irgendwo stolz darauf, dass Herz einer Dame erobert zu haben. Eben nicht mit platten, dummen Sprüchen, Angeberei und Machogehabe. Sondern seinem Charme, seinem natürlichen Auftreten, seiner Ausstrahlung. Seinem ganzen Erscheinungsbild und Typus, den er verkörpert.<br />
? sind rein biologisch gesehen in der besseren Ausgangsposition. Den allermeisten Männern (abgesehen von denen, die äußerst aufmerksam sind und über das übliche Maß hinausgehendes lebhaftes Interesse zeigen) fällt nicht jede Kleinigkeit sofort an den Frauen auf. Braucht es aber auch nicht. Sie können damit spielen, wenn die Frau ihnen &#8220;aus der Hand frisst&#8221;. Sie können leichter auf die Gefühle eingehen, die ihnen von der Frau entgegenkommen. Und somit im Gegenzug selbst besser ihre Gefühle ausdrücken.<br />
? nehmen Kritik an ihrer Angebeteten auch ernst. Lassen sich aber davon nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Durch die &#8220;angeborene&#8221; Sachlichkeit macht es ihnen in der Regel so schnell nicht aus, wenn der Kumpel oder die nahestehende Vertrauensperson einiges über die neue potentielle Partnerin vom Stapel lässt. Sie lassen sich dabei nicht so schnell von Emotionen leiten, sondern sind eher nüchternen Taktiker. Denn egal, was der Kumpel/die Vertrauensperson im Bezug auf die Angebetete einem an den Kopf wirft: Am Ende bleibt es ja die Entscheidung von einem selbst<br />
? können daher auch schneller loslassen. Wenn es wirklich mal zum äußersten kommt und heftige Streitigkeiten zwischen Männern wegen der Angebeteten geben sollte, schaffen sie es leichter einen Schlussstrich zu ziehen und die Freundschaft zu beenden. In der Regel denken Männer aber nicht so schnell daran. Denn sie erkennen oft eher, dass Freundschaften wichtiger sind und das keine Frau der Welt es wert ist, so etwas kaputt gehen zu lassen<br />
? lassen bei einer weiblichen Bezugsperson erst recht erkennen, dass sie sie schätzen und die Freundschaft aufrechterhalten wollen. Denn was gibt es schöneres für einen Mann als gleich zwei Frauen zu haben, die ihn in gewisser Weise schätzen und anhimmeln.</p>
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		<title>Ende der Hauptschule</title>
		<link>http://www.webheute.de/ende-der-hauptschule-76.html</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 03:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tweet Politiker und Bundesbildungsminister prophezeien seit Jahren das Ende der Hauptschule, bisher ist dies noch nicht geschehen. PISA 2000 rüttelte die deutschen Politiker mit ihren alarmierenden Ergebnissen wach und animierte sie dazu, das deutsche Schulsystem zu überdenken. Im Jahr 2009 konnten bereits die ersten Ergebnisse verzeichnet werden, Deutschland gehörte zu den wenigen Ländern, das sich [...]]]></description>
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<p>Politiker und Bundesbildungsminister prophezeien seit Jahren das Ende der Hauptschule, bisher ist dies noch nicht geschehen. PISA 2000 rüttelte die deutschen Politiker mit ihren alarmierenden Ergebnissen wach und animierte sie dazu, das deutsche Schulsystem zu <span id="more-76"></span>überdenken. Im Jahr 2009 konnten bereits die ersten Ergebnisse verzeichnet werden, Deutschland gehörte zu den wenigen Ländern, das sich in fast allen Disziplinen verbessert hat. Dabei haben vor allem Kinder von Einwanderern und Arbeiter-Klasse deutlich aufgeholt.<br />
Die Schulleistungen der Kinder in Deutschland ist nach wie vor stark von sozio-ökonomischen Hintergründen der Familien, aber auch von der jeweiligen Schule abhängig. Der Leistungsabstand zweier Schüler mit ähnlichen Hintergründen und IQ beträgt in Deutschland mehr als 100 PISA-Punkte. Die Leistung hängt davon ab, ob er eine Schule mit günstigen oder ungünstigem Umfeld besucht. In keinem anderen Land hat das soziale Schulumfeld einen derart gravierenden Einfluss auf die Schullaufbahn von Kindern aus sozial schwachen Familien.<br />
Seit Jahrzehnten hält die Union am dreigliedrigen Schulsystem fest. Die stetig sinkenden Schülerzahlen bringt die deutsche Politik zum Umdenken. Die CDU will nun die Hauptschule abschaffen, auch wenn es Kritik von den anderen Parteien hagelt, lobt die Opposition diesen Schritt. Demnach soll es in Zukunft ein zweigliedriges Schulsystem ohne Hauptschule geben. Neben dem Gymnasium soll es somit nur noch sogenannte Oberschulen geben.<br />
Laut dem <a href="http://www.cdu.de">CDU-Konzept</a> sei die Oberschule, neben dem Gymnasium, ein weiterer und gleichwertiger Bildungsweg, der die Kinder der Hauptschul- und Realschulgänge miteinander verbindet. Die jetzigen Schulformen verwirren nicht nur Eltern, Schüler und Lehrer, sondern behindert die Mobilität zwischen Deutschland und anderen Ländern. Der Rückgang der Schülerzahlen ist einer der Hauptgründe für die Einführung des Zwei-Wege-Modells. Dabei muss allerdings noch die Frage geklärt werden, wie man ein differenziertes, leistungsfähiges Bildungssystem entwickeln könne.</p>
<h2>Das Ende der Hauptschule wurde stark von der PISA-Studie und der darauf folgenden Debatte beeinflusst<br />
</h2>
<p>Nach zehn Jahren PISA ist festzustellen, dass nach den neuen Bundesländern auch ein Großteil der alten, ausgenommen die beiden Süd-Länder, die Hauptschule eigenständig abgeschafft haben bzw. Abschaffen wollen. In den Bundesländern ohne Hauptschul-System sind Bedingungen enstanden, die für die Kinder neue Aussichten vorbereiten. Dennoch muss das Problem mit dem Gymnasium geklärt werden, das eigentlich eine Schule für Leistungsstarke Schüler sein soll und nicht, wie einige Politiker wollen, ab sofort alle Kinder unterbringen kann.Ihr Webheute.de</p>
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		<title>Das Kyoto Protokoll von heute und seine Zukunft</title>
		<link>http://www.webheute.de/das-kyoto-protokoll-von-heute-und-seine-zukunft-58.html</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 04:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Morgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tweet Das Kyoto Protokoll &#8211; Gestern, heute und Morgen. Im Jahr 1997 haben die Vertragsstaaten auf der 3. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention in Kyoto das &#8220;Kyoto-Protokoll&#8221; verabschieden, in dem sich die Industriestaaten dazu verpflichten, ihre Emissionen der sechs schädlichsten Treibhausgase &#8211; unter anderem Kohlendioxid und Methan &#8211; im Zeitraum von 2008 bis 2012 um mindestens 5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				</div>
<p>Das Kyoto Protokoll &#8211; Gestern, heute und Morgen. Im Jahr 1997 haben die Vertragsstaaten auf der 3. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention in Kyoto das &#8220;Kyoto-Protokoll&#8221; verabschieden, in dem sich die Industriestaaten dazu verpflichten, ihre Emissionen der sechs schädlichsten Treibhausgase &#8211; unter anderem Kohlendioxid und Methan &#8211; im Zeitraum von 2008 bis 2012 um mindestens 5 Prozent unter das Niveau des Jahres 1990 zu <span id="more-58"></span>senken. Die einzelnen Länder haben unterschiedliche Verpflichtungen akzeptiert: So muss die USA ihre Treibhausgase um 7% und Japan um 6% senken, während Russland das damalige Niveau nur halten muss. Die EU hatte zur damaligen Zeit 15 Mitgliedsstaaten und verteilte die Kyoto-Verpflichtungen von 8% innerhalb der EU weiter. Demnach muss Deutschland 21%, Großbritannien 12,5% und Frankreich +/-0% erbringen.<br />
In der internationalen Klimapolitik wird das Protokoll als Meilenstein angesehen, da es zum ersten Mal verbindliche Emissionsreduktionsziele für Industrieländer festlegt und gleichzeitig einen festen Zeitrahmen vorsieht. Während der Klimakonferenz in Kyoto im Jahre 1997 wurden allerdings keine Details zur Umsetzung des Protokolls genannt. Dies wurde in den folgenden Jahren auf den Konferenzen in Buenos Aires 1998, Bonn 1999, Den Haag 2000, Bonn 2001 und Marrakesch 2001 geklärt. Während dieser Jahre sah es zeitweise so aus, als würden die Verhandlungen scheitern, da die Positionen und Ziele der Staaten zu verschieden waren.<br />
Ein großer Streitpunkt war die neu gewählte US-Regierung Anfang 2001, die erklärte, dass sie das von ihrer Vorgängerregierung mitverhandelte Kyoto-Protokoll nicht akzeptieren würde. Dennoch gelang den Staaten in Bonn im Jahr 2001 ein Durchbruch: Während sich die USA enthielt, einigten sich die Umweltminister von mehr als 180 Staaten auf einen politischen Kompromiss. In Marrakesch wurde auf der nachfolgenden Klimakonferenz schließlich im November 2001 ein Paket von Entscheidungen zum Bonner Beschluss verabschiedet. Darin sind alle Regeln zur Durchführung des Kyoto-Protokolls enthalten, unter anderem die Kyoto-Mechanismen, die Erfüllungskontrolle, den Senken und Hilfen für Entwicklungsländer.<br />
Senken<br />
Meere, Böden und Wälder sind ein natürlicher Speicher von Kohlenstoff, der diesen aus der Atmosphäre bindet. Laut dem Kyoto-Protokoll können bis zu einer gewissen Grenze, forstwirtschaftliche Aktivitäten in die CO2-Bilanzierung einbezogen werden.<br />
Die Anrechnung der sogenannten Kohlenstoff-Senken verursacht jedoch mehrere Probleme: Bei Senken besteht das Problem, dass sie ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher jederzeit verlieren könnten, wie es bei Waldbränden der Fall ist. Außerdem ist es sehr schwierig die Zukunft der forstwirtschaftlichen Aktivitäten zu bemessen. Ein weiterer entscheidender Punkt ist der Düngungseffekt, der Mithilfe der zunehmenden Treibhausgasemissionen die Vegetation der Nordhalbkugel stark anwachsen lässt. Ohne gezielte Maßnahmen nimmt somit der Bestand an Senken automatisch zu. Große Staaten wie Russland und Kanada könnten durch eine Anrechnung von Senken zur Treibhausgasreduktion ihre Emissionen weiterhin steigern, anstatt sie zu reduzieren.</p>
<h2>Die drei Kyoto Protokoll Mechanismen</h2>
<p>Das Kyoto-Protokoll sieht für die Industrieländer drei Mechanismen vor, die ihnen dabei helfen soll, die vereinbarten Ziele der Emissionsreduktion zu erreichen. Die Kyoto-Mechanismen erlauben es den Ländern, einen Teil ihrer Verpflichtungen im Ausland zu erbringen.</p>
<h2>Kyoto Protokoll Emissionshandel</h2>
<p>Der Emissionshandel ist das bekannteste Instrument der Kyoto-Mechanismen. Es erlaubt den Industrieländern, untereinander mit Emissionsrechten zu handeln. Dabei erhält zunächst jedes Land eine bestimmte Anzahl an Rechten. Die Menge der Emissionsrechte entspricht der notwendigen Menge, um das in Kyoto festgesetzte nationale Emissionsreduktionsziel zu erreichen. Ist eines der Industrieländer in der Lage, sein festgelegtes Ziel zu übertreffen, kann es seine überschüssigen Rechte in Form von Lizenzen an andere Länder verkaufen, die ihre Ziele noch nicht erreicht haben. Jede Lizenz wird über eine Auktion an den Meistbietenden verkauft.<br />
Dieser Mechanismus hat allerdings einen großen Haken: Sollte das Angebot auf dem Markt sehr groß sein, das heißt, es gibt viele Emissionsrechte zu kaufen, ist der Preis dementsprechend niedrig. Daraus folgt, dass die Industrieländer ihre Emissionsrechte lieber einkaufen, anstatt die Emissionen im eigenen Land zu reduzieren. Die Ukraine und Russland haben ihre Ziele längst erreicht, da sie in den 90er Jahren mit einer schweren Krise zu kämpfen hatten. Sollten viele Länder die Lizenzen aufkaufen, gefährdet dies die Wirkung und Klimaschutzmaßnahmen des Kyoto-Protokolls.<br />
Joint Implementation<br />
Joint Implementation sieht vor, dass Projekte, die in Partnerschaft zweier Industrieländer entstehen, von sogenannten Minderungszertifikaten profitieren. Sollte zum Beispiel ein Industrieland in ein Projekt eines anderen Industriestaat investieren, kann es die daraus resultierenden Emissionsminderungen als &#8220;Emission Reduction Units&#8221; auf sein Reduktionsziel anrechnen. Das Empfängerland, in das investiert wurde, profitiert von diesem Projekt allerdings nicht. In der Regel wird zunächst in Länder investiert, wo die Projekte am günstigsten sind.<br />
Clean Development Mechanism<br />
Der letzte Mechanismus (CDM) funktioniert ähnlich wie die &#8220;joint Implementation&#8221;. In diesem Fall wird das Projekt allerdings von einem Industrieland und einem Entwicklungsland durchgeführt. Dabei hat das Industrieland natürlich eine Reduktionsverpflichtung, das Entwicklungsland allerdings nicht. Führt der Industriestaat ein Klimaprojekt durch, kann es die gesparten Emissionen in Form von Einheiten auf seinem Konto gutschreiben lassen.<br />
Im Gegensatz zu den ersten Emissionen sieht der &#8220;Clean Development Mechanism&#8221; nicht nur die günstige Reduzierung von Emissionen vor, sondern will Entwicklungsländern durch Technologie zu einer klimafreundlichen Wirtschaft helfen. Alle CDM Projekte müssen allerdings vor der Realisierung überprüft und zugelassen werden.</p>
<h2>Die Ratifizierung für das Kyoto Protokoll</h2>
<p>Damit das Kyoto-Protokoll am 16. Februar 2005 in Kraft treten konnte, musste es zunächst von den nationalen Parlamenten der beteiligten Staaten ratifiziert werden. Im Protokoll wurden zwei Bedingungen für sein Inkrafttreten festgelegt: Mindestens 55 Staaten der der Klimarahmenkonvention müssen das Protokoll ratifizieren und diese Staaten müssen mindestens 55% der CO2-Emissionen der Industrieländer von 1990 auf sich vereinigen.<br />
Nachdem Russland im November 2004 das Kyoto-Protokoll ratifizierte, wurde die zweite Bedingung erfüllt. Die USA und Russland waren im Jahr 1990 mit 35% bzw. 16% für die CO2-Emissionen verantwortlich, dementsprechend wollten sie das Kyoto-Protokoll national nicht umsetzen. Mittlerweile wurde das Protokoll von 189 Staaten ratifiziert, darunter alle EU-Mitglieder, Kanada, Japan, sowie einige wichtige Entwicklungs- und Schwellenländer. Auch Australien hat das Protokoll nach langem Zögern im Jahr 2007 ratifiziert. Die USA ist der einzige Staat, der die Ratifizierung nach wie vor ablehnt.</p>
<h2>Kyoto Protokoll Verpflichtungsperiode 2008 bis 2012</h2>
<p>Deutschland wird nach dem aktuellen Stand der Dinge sein Kyoto-Ziel von 21% deutlich übertreffen. Bereits Ende 2009 konnte das Land seine Treibhausgasemissionen um 28,7% gegenüber 1990 senken. Die heutigen 27 EU-Mitgliedsstaaten haben ihre Emissionen bis 2007, trotz steigendem Wirtschaftswachstum, bereits um 9,3% gesenkt.<br />
Trotz der guten Lage in Europa ist das Gesamtziel aller Industriestaaten eher schwach, die Emissionen sind im Zeitraum 1990 bis 2007 nur um 3,9% gesunken. Weltweit sieht der Trend sogar schlechter aus, der globale Treibhausgasausstoß wuchs bis 2006 um 24% gegenüber 1990 an. Grund dafür sind die wirtschaftlich stark anwachsenden Schwellenländer Indien und China, deren Emissionen zu einem immer größeren Problem werden.</p>
<h2>Die Zukunft des Kyoto-Protokolls</h2>
<p>Das Kyoto-Protokoll sieht bisher nur ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen für das Einhalten der Klimaschutzziele vor. Eine Rechtsverbindlichkeit das entscheidende Problem beim Klimaschutz, das aber auch nicht wirklich verlangt werden kann. Wer garantiert, dass die Staaten ihre Klimaziele einhalten? Während sich die USA nach wie vor weigert, das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren, trat China dem Protokoll zwar bei, verpflichtete sich aber nicht auf feste Ziele. Seinerzeit galt das Land noch als Entwicklungsland, dennoch gehört China zusammen mit Indien zu den Ländern, die wegen ihres rasanten Wachstums viele Emissionen verursachen.<br />
Ende des Jahres könnte das Protokoll zusammenbrechen. Die Verpflichtungen einiger Staaten treten aus Kraft, mit einem neuen Abkommen wird nicht gerechnet. Japan will sich an seinem eigenen Protokoll nicht mehr beteiligen, solange sich die USA und China nicht zum Klimaschutz verpflichten. Zum Schluss würden nur noch die EU-Staaten übrig bleiben, die allerdings ohnehin nur für 15% der globalen Emissionen verantwortlich sind. Sollte das Kyoto-Protokoll nicht neu aufgelegt werden, bleibt den Staaten zumindest das Regelwerk erhalten, das für den Handel mit Emissionsrechten genutzt werden kann für das Kyoto Protokoll.</p>
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		<title>Kids von heute!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 09:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Absolut]]></category>
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		<category><![CDATA[Kids]]></category>
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		<description><![CDATA[Tweet Ich erinnere mich heute daran, als ich meine Nichte zufällig traf &#8211; sie war 13 &#8211; und sie mit meinem Auto zum Nachmittagsunterricht fuhr. Natürlich hätte ich sie gerne bis zur Eingangstür der Schule gefahren, aber ich musste sie an der Straßenecke rauslassen und sie lief den Rest von knapp 300 m zur Schule. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Ich erinnere mich <a href="http://wp.me/p1YA8L-7">heute</a> daran, als ich meine Nichte zufällig traf &#8211; sie war 13 &#8211; und sie<br />
mit meinem Auto zum Nachmittagsunterricht fuhr.<br />
Natürlich hätte ich sie gerne bis zur Eingangstür der Schule gefahren, aber ich musste<br />
sie an der Straßenecke rauslassen und sie lief den Rest von knapp 300 m zur Schule.<br />
Jetzt dürfen Sie raten warum? <span id="more-50"></span>Klar, ich fahre den o.g. 12 Jahre alten Ford Fiesta.<br />
Es wäre für meine Nichte der Super-GAU gewesen, wenn sie vor der versammelten<br />
Klasse aus einem alten, klapprigen Ford Fiesta ausgestiegen wäre.<br />
Aber wenn ich ehrlich bin: Ich habe Verständnis dafür.<br />
Sie hätte damit &#8211; in den aktuellen Worten ausgedrückt &#8211; die Arschkarte gezogen.<br />
Aber auch wenn ihre Mitschüler wissen, daß ihr Vater ein Autohaus betreibt und ein<br />
weitaus schöneres Auto fährt als ich &#8211; es hätte nichts daran geändert, das ein paar<br />
Minuten über sie gelacht worden wäre.<br />
In diesen Situationen empfindet man einfache Armut als Schande &#8211; obwohl meine<br />
Nichte absolut nichts mit meiner &#8220;Armut&#8221; zu tun hat.<br />
Ihr Problem wäre einfach gewesen, daß sie den Fehler begangen hätte, sich von einem<br />
&#8220;uncoolen Looser&#8221; in die Schule fahren zu lassen.<br />
Hätte ich einen Porsche, würde sie wohl jeden Tag betteln, ob ich sie zur Schule<br />
fahren könnte &#8211; wenn möglich bis ins Klassenzimmer.<br />
Wenn ich meine Schulzeit mit der heutigen vergleiche, bekomme ich den Eindruck,<br />
daß sich die Verhältnisse gedreht haben.<br />
Voller Neid blickte die grosse Masse auf &#8211; auf die wenigen, die die teuersten Klamotten und das beste Rennrad hatten.<br />
Heutzutage blickt die grosse Masse nach unten &#8211; voller Mitleid, aber auch voller<br />
Schadenfreude. Solange es jemanden gibt, dem es schlechter geht wie uns &#8211; und sei es nur finanziell- dann geht es uns gut.<br />
Auf denen, die dann so mitleidig von oben betrachtet werden, lässt es sich dann<br />
leicht rumtrampeln, auf den sogenannten &#8220;Loosern&#8221;.<br />
Wir hatten früher niemanden, auf dem wir so herumtrampeln konnten.<br />
Aber die meisten von uns wollten das auch nicht. Und die, die die teuren Klamotten<br />
trugen, liessen uns, die &#8220;Normalos&#8221; auch in Ruhe.<br />
(Natürlich gab es auch einzelne Ausnahmen).<br />
Das Erschreckendste an den ganzen Veränderungen, die sich in den letzten Jahr-<br />
zehnten ereignet haben, ist die zunehmende Verrohung, oder auch Abstumpfung<br />
in manchen Denk- und Verhaltensweisen.<br />
Statistiken beweisen, daß heutzutage nicht nur schneller körperliche Gewalt an-<br />
gewendet wird, sondern daß sich diese körperliche Gewalt in der Art der Brutalität<br />
sehr geändert hat.<br />
Früher brauchte es noch einen driftigen Grund, zuzuschlagen.<br />
Da wurde der Kontrahent auf den Boden geworfen, und das reichte meist schon.<br />
Heutzutage wird aus nichtigen Gründen eine Schlägerei angezettelt, und es ist<br />
nicht erst vorbei, wenn einer auf dem Boden liegt.<br />
Nein, es wird solange nachgetreten, bis sich das Opfer nicht mehr bewegt.<br />
Ich sehe hierfür 3 Schuldige:<br />
Zum einen haben es die Eltern verpasst, ihren Kindern die richtigen Werte zu ver-<br />
mitteln. Einfach gesagt: Den Unterschied zwischen Gut und Böse erkennen,<br />
Respekt zeigen, und sich an bestimmte Regeln zu halten.<br />
Aber leider ist es so, daß sich die meisten Eltern zu wenig Zeit für Ihre Kinder nehmen<br />
und nehmen können, was dann automatisch zu Punkt 2 führt:<br />
Die Medien. Vergleicht man das Medien-Angebot aus unserer Zeit mit dem heutigen,<br />
erkennt man die gewaltigen Unterschiede.<br />
Ich kann mich an die 80er Jahre erinnern, als die Vergewaltigungsszene in der<br />
Schwarzwaldklinik für einen heiss diskutierten <a href="http://wp.me/p18U5S-37">Herzinfarkt</a> sorgte, der wochenlang<br />
Thema in allen Zeitungen war.<br />
Vergleichen wir das mit heute: Lächerlich.<br />
Derartige Szenen können wir heute vielfach im Vormittagsprogamm jedes zweiten<br />
Fernsehsenders sehen.<br />
Und die Teenager von heute tun dies. Täglich.<br />
Die nachkommenden Generationen werden immer mehr vorm Fernsehgerät und<br />
vorm PC alleingelassen, ohne das ihnen jemand erklärt, was von dem, was da<br />
zu sehen ist, gut oder schlecht ist.<br />
Irgendwann ist es für ein Kleinkind normal, das der prügelnde Onkel bei der<br />
Filmschlägerei auch nach dem 100 Schlag ins Gesicht immer noch topfit weiter-<br />
kämpft.<br />
Ich habe schon oft 4-6 jährige spielen sehen, die mit geballter Faust auf einander<br />
einschlagen &#8211; normales kindliches Nacheifern.<br />
Die Frage ist, ob sie einen Unterschied zur Filmschlägerei erkennen, wenn sie<br />
selbst einmal nach einem Treffer die Schmerzen der Realität spüren.<br />
Das hört sich zugegebenerweise hart an, aber es ist so.<br />
Wie oft bin ich im Spiel schon von einem Kleinkind mit einem gedachten<br />
Revolver erschossen worden! Aber woher soll dieses Kind denn wissen, was<br />
es tut, wenn niemand da ist, und ihm erklärt, was es gerade tut?<br />
Aber das ist für viele Eltern die einfachste Lösung: Wir alle kennen Sätze<br />
wie &#8220;Schalt den Fernseher ein, dann ist er schön ruhig!&#8221;<br />
Wobei wir auch wieder beim Thema &#8220;Dazugehören&#8221; sind: Heutzutage ist man<br />
als Kind &#8220;uncool&#8221;, wenn man keinen eigenen Fernseher in seinem Zimmer hat.<br />
Und sollte dies nicht der Fall sein, finden die Kinder Mittel und Wege, ihren<br />
Willen bei den Eltern durchzusetzen.<br />
Denn die Eltern wissen genau, daß sie sich jede Menge Ärger ersparen, wenn<br />
endlich so eine Flimmerkiste im Kinderzimmer steht.<br />
Aber dies ist in der Regel ein Trugschluss. Den Ärger, den man sich jetzt so<br />
leichtfertig erspart, bekommt man später um vielfaches zurück.<br />
Die Eltern vergessen viel zu schnell, daß sie für ihr Kind nur einmal die Chanche haben,<br />
es richtig zu erziehen. Das geht nicht einfach irgendwann später einmal , wenn sie sich die Zeit nehmen können oder wollen.Jetzt und heute ist der einzig richtige Zeitpunkt.<br />
Und bevor sie es realisieren, ist ihr Kind längst ein Verdummungsopfer der Medien geworden.<br />
Ich muss das so hart ausdrücken. Wir waren früher auch Opfer der Verdummung, das<br />
möchte ich nicht leugnen. Aber irgendwie hielt sich das bei uns noch im Rahmen.<br />
Verdummt werden wir, sobald wir &#8211; oder eigentlich unsere Eltern &#8211; es zulassen, daß uns irgendeine schwachsinnige Sendung in ihren Bann zieht.<br />
Wobei wir schon wieder beim Thema &#8220;Dazugehören&#8221; angelangt sind.<br />
Wer will schon still danebenstehen, wenn alle über die neuesten Ereignisse im<br />
Dschungelcamp diskutieren?<br />
Oder was ist es für eine Schande, nicht zu wissen, wer denn jetzt aus dem Big-<br />
Brother-Haus geflogen ist? Oder wer sich bei &#8220;Gute Zeiten Schlechte Zeiten&#8221; von<br />
wem getrennt hat. Oder wer mit wem geschlafen hat?<br />
Deshalb müssen gerade die Teenager von heute über diese Dinge 100% informiert<br />
sein, wenn sie nicht zum Aussenseite und &#8220;Looser&#8221; abgestempelt werden wollen.<br />
(Beim Thema &#8220;Gute Zeiten Schlechte Zeiten&#8221; muss ich noch dazusagen, daß ich regel-<br />
recht erschrocken bin als ich las, daß diese Sendung die Teenager als Zielgruppe hat.<br />
Wenn die Zielgruppen-Teenager diesen Großstadt-Müll mit seinen flachen Dialogen und anspruchslosen Handlungen als Realität fürs wahre Leben sehen &#8211; dann gute Nacht&#8230;<br />
Es wird dann als normal angesehen, daß man als Frau nur mit jedem schnell ins Bett<br />
hüpfen muss, um seine Ziele zu erreichen. Und wie man gekonnt intregiert, lernt man<br />
auch&#8230;)<br />
Was die zunehmende Verrohung und Abstumpfung betrifft, gebe ich die Schuld<br />
neben dem Versagen der Eltern und dem Fernsehen auch zu einem grossen Teil<br />
dem Computer &#8211; besser gesagt dem Internet.<br />
An irgendwelche Kindersicherungen im Netz brauchen wir nicht zu denken, denn was<br />
bringt der beste Schutz am heimischen Rechner, wenn ihr 10-Jähriger am PC seines<br />
<a href="http://wp.me/p1YA8L-x">Freunde</a> die ersten Erfahrungen mit der Pornoindustrie macht ?<br />
Genau, nichts. Und selbst wenn er nur am heimischen Rechner sitzt, irgendwann<br />
knackt er wahrscheinlich die Kindersicherung.<br />
Es gibt heutzutage Websites, auf denen sie nach Eingabe des Namens exakt<br />
2 Klicks (in Worten: ZWEI!) brauchen, um einen Hardcore-Pornofilm anzuschauen.<br />
Mit dem ersten Klick, bestätigen Sie, daß sie das 18. Lebensjahr vollendet haben,(ein sehr effizienter Schutz&#8230;)<br />
und mit dem 2. Klick können sie aus tausenden Filmen ihren Favorit wählen.<br />
Diese Möglichkeit, etwas verbotenes zu tun, spricht sich gerade bei der &#8220;Nicht-Zielgruppe&#8221;- den Kindern &#8211; bei Bekanntwerden wie ein Lauffeuer herum.<br />
Wahrscheinlich hat ein durchschnittlicher 12-Jähriger mit eigenem PC heutzutage<br />
 mehr Pornofilme konsumiert, als wir zu unserer Zeit mit 18.<br />
Aber die Frage, die sich hier stellt, lautet: Wie könnte man das verhindern?<br />
Ich denke, es gibt viele die es verhindern könnten, das Ihre Kindern von schreienden<br />
Pornodarstellern aufgeklärt werden.<br />
Aber das ist einfach gesagt. In den eigenen 4 Wänden hat man die Möglichkeit.<br />
Aber kein Elternteil kann 24h am Tag neben seinem Kind stehen und aufpassen,<br />
daß es keine Pornofilmchen auf sein Handy geschickt bekommt.<br />
Für dieses ganze Dilemma sehe ich als 3.Schuldigen: Die Regierung.<br />
Besser gesagt, alle Regierungen.<br />
Es wäre &#8211; auch wenn viele wieder aufschreien &#8211; technisch möglich, bestimmte<br />
Dinge im Internet nur denen zugänglich zu machen, die es auch sehen dürfen.<br />
Normalerweise sollte dies eine der wichtigsten Aufgaben &#8211; wenn nicht die wichtigste<br />
Aufgabe &#8211; des Staates sein, dafür zu sorgen.<br />
Dies betrifft das Fernsehen genauso. Was vor Jahren noch undenkbar war, läuft<br />
heutzutage im Kinderprogramm. </p>
<h2>&#8220;Aber die Kinder von heute sind ja viel reifer als früher und viel früher erwachsen, die halten das ja alles aus.&#8221;</h2>
<p>Ihnen wird aber meist nur vermittelt, daß man nur mit List und Tücke an seine<br />
Ziel kommt, daß man beim kleinsten Ärger erst einmal draufschlagen soll, um dann<br />
vielleicht mal nachzufragen.<br />
Und daß es normal ist, sich beim kleinsten Problem an der Theke mit Alkohol zu-<br />
zuschütten &#8211; und daß man nicht früh genug mit dem Alkoholkonsum beginnen kann.<br />
Wer dazugehören will, muss auch desöfteren seine Trinkfestigkeit beweisen.<br />
Wobei wir schon wieder beim Thema dazugehören sind.Dies betrifft aber leider auch das Thema Sex &#8211; worauf ich hier jetzt aber nicht näher<br />
eingehen will.<br />
Aber die Kids von heute erkennen auch ziemlich schnell, daß man -selbst wenn man strohdumm<br />
ist &#8211; noch Karriere machen kann. Warum da noch arbeiten?<br />
Wie heisst es so schön: &#8220;Wenn ich keine Lehrstelle finde, werde ich eben<br />
Superstar!&#8221;<br />
Und trotzdem möchte ich diese Generation abschließend in Schutz nehmen.<br />
Sind wir doch mal ehrlich:<br />
Wie würden wir leben, wenn wir heute zwischen 12 und 16 Jahre alt wären?<br />
Kein bisschen anders.Und unsere Eltern würden<br />
uns genaus wenig verstehen wie damals.</p>
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		<title>Die Freunden von heute</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 05:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gestern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heute]]></category>
		<category><![CDATA[Freunden]]></category>
		<category><![CDATA[Markenklamotten]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Freunde, heute?, nun ja, wir hatten unser Taschengeld, unser Pausen- brötchen, unsere Gesprächsthemen wie Fussball und manchmal auch eine Fernseh- sendung. Bei 3 Programmen mussten wir nicht viel wissen, da meist sowieso nur 1-2 Programme einigermassen interessant war. Das Fernsehen hatte zu dieser Zeit auch in der Hauptsache eine viel ältere Zielgruppe. Die übrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Freunde, heute?, nun ja, wir hatten unser Taschengeld, unser Pausen-<br />
brötchen, unsere Gesprächsthemen wie Fussball und manchmal auch eine Fernseh-<br />
sendung. Bei 3 Programmen mussten wir nicht viel wissen, da meist sowieso nur<br />
1-2 Programme einigermassen interessant <span id="more-33"></span>war.<br />
Das Fernsehen hatte zu dieser Zeit auch in der Hauptsache eine viel ältere Zielgruppe.<br />
Die übrigen 1 Prozent von uns waren die, die damals wohl die Vorläufer oder die<br />
Erfinder des Tragens von Edel- und Markenklamotten waren.<br />
Aus meiner Sicht waren sie damals die Aussenseiter. Was ihnen aber nie gesagt<br />
wurde.<br />
Sicherlich wären wir wohl auch gerne in deren Situation gewesen, aber weil wir es nicht<br />
waren, brachte uns der Neid dazu, sie zu hassen. So hatten wir die wenigsten Sorgen<br />
mit ihnen.<br />
Und wir wären nie auf die Idee gekommen, diesen Edeltypen in den Hintern zu<br />
kriechen, nur um einen tollen Freund oder eine tolle Freundin zu haben.</p>
<h2>Die tollen Freunden von heute</h2>
<p>Heutzutage sind die Kids in der Lage, in fast jedem Gleichaltrigen ihrer Generation einen Freund zu haben, der zu der &#8220;oberen Schülerschicht&#8221; &#8211; <a href="http://webheute.wordpress.com">heute</a> zur Elite quasi, gehört.<br />
Mit diesen Freunden kann man heute sich dann auch sehen lassen.</p>
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		<title>Und wir, was machen wir heute?</title>
		<link>http://www.webheute.de/und-wir-was-machen-wir-heute-7.html</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 00:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gestern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heute]]></category>
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		<description><![CDATA[Tweet Das wichtigste am Anfang: Wären wir &#8211; und mit &#8220;wir&#8221; meine eigentlich alle so ungefähr zwischen 25 und 65 &#8211; heute zwischen 12 und 16 Jahren alt, wir würden sehr wahrscheinlich genauso leben, wie es diese Altersgruppe jetzt tut. Und all das, was wir aus unserer Sicht als mal kindisch, mal absolut bescheuert oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				</div>
<p>Das wichtigste am Anfang: Wären wir &#8211; und mit &#8220;wir&#8221; meine eigentlich alle so ungefähr zwischen 25 und 65 &#8211; heute zwischen 12 und 16 Jahren alt, wir würden sehr wahrscheinlich genauso leben, wie es diese Altersgruppe jetzt tut.<br />
Und all das, was wir aus unserer Sicht als mal kindisch, mal absolut bescheuert oder<br />
einfach als Spinnerei sehen, würden wir auch mitmachen.<br />
Oder besser gesagt: Hätte es alles das &#8211; worauf ich noch näher eingehen werde -<br />
in unserer Kindheit gegeben, wir wären wahrscheinlich so ziemlich alle dabei<br />
gewesen.<br />
<span id="more-7"></span>Ehrlich gesagt ist dieser  Artikel auf unser WebHeute.de ein Versuch, die Teens unserer Zeit zu verstehen.<br />
Es ist schon unglaublich, welche Neuerungen ihnen &#8211; im Vergleich<br />
zu den Kindern der 60er &#8211; 80er &#8211; heute zur Verfügung stehen.<br />
Wenn wir zurückdenken haben manche noch jene Zeit in Erinnerung,<br />
in der ein grosses hölzernes Radio im Wohnzimmer das einzige Medium war.<br />
Danach folgte die Zeit, als man abends in einen Schwarz-Weiss Fernseher schaute,<br />
und die jungen Erwachsenen &#8211; wenn das nötige Kleingeld vorhanden war &#8211;<br />
Musik aus kleinen, tragbaren Radioemfpfängern hörten.<br />
Und schon damals gab es Eltern die &#8211; so wie heute &#8211; mit dem Musikgeschmack ihrer<br />
Kinder überhaupt nichts anfangen konnten.<br />
Diese konnten wenige Jahre später ihre Lieblingsmusik den ganzen Tag rauf und<br />
runter hören &#8211; solange das gute Tonband hielt und nicht ausleierte.<br />
Nach dem Tonband begann der Siegeszug der Schallplatte, deren Ende dann<br />
mit der Einführung der Compact-Disc bekannt gegeben wurde.<br />
(Doch das gute alte Vinyl wehrt sich bis heute erfolgreich gegen seine vollständige<br />
Ausrottung.)<br />
Heute sind wir allerdings &#8211; mit dem Umweg über den reinen MP3-Player &#8211; schon<br />
beim Multifunktions-Handy angekommen, das das abspielen von Musiktiteln längst<br />
als Standard mitbringt. Nebenbei kann es noch im Internet surfen, Fotos machen<br />
und &#8211; man glaubt es kaum &#8211; man kann damit sogar Telefonate führen.<br />
Aber unabhängig davon, welches Medium in welcher Zeit aktuell war, eines war<br />
und ist bis heute gleich geblieben: Eltern, die ihre Kinder nicht verstehen.<br />
Viele Mittdreissiger oder Mitvierziger sind sich sicher, daß sie diesen &#8220;ganzen Quatsch&#8221;<br />
nie und nimmer mitgemacht hätten.<br />
Das sagt sich leicht. Aber sehen wir der Realität doch mal ins Gesicht:<br />
Die wenigsten von uns &#8211; und das ist ein sehr sehr geringer Prozentsatz, hat sich<br />
damals komplett anders verhalten wie die grosse Masse.<br />
&#8220;In-Sein&#8221; und &#8220;dazugehören&#8221; gab es schon immer und wird es immer geben.<br />
Wären wir heute 13 oder 14 Jahre alt, die wenigsten von uns könnten &#8211; so wie die<br />
heutigen Kinder auch &#8211; ohne ein Minimum an Markenklamotten, ohne ein aktuelles<br />
Handy und vielleicht auch ohne eine Spielekonsole leben.<br />
Die Kritiker werden jetzt laut rufen: &#8220;Blödsinn! Es kommt nicht auf die Klamotten an!&#8221;<br />
gefolgt von dem berühmten Satz: &#8220;Armut ist keine Schande!&#8221;<br />
Toller Spruch, aber seien wir doch mal ehrlich: Sie fahren tagtäglich in ihrem schönen<br />
neuen Mercedes durch die Stadt und denken sich nichts dabei. Aber steigen Sie doch<br />
mal in einen 12 Jahre alten Ford Fiesta und beschreiben Sie nach<br />
einer längeren Fahrt durch die Stadt, wie Sie sich gefühlt haben, wenn Sie an der Ampel<br />
oder am Fußgängerüberweg mitleidige Blicke geerntet haben.<br />
Wenn Sie meinen, die Fahrt war so wie immer, und alles war normal, dann fahren<br />
Sie doch mit dieser Klapperkiste nach Hause und parken Sie so vor ihrem Haus, dass<br />
Sie alle Nachbarn sehen.<br />
Denen können Sie dann erklären, was Sie wollen &#8211; allein durch das ankommen mit<br />
einem rostigen Kleinwagen haben Sie in ihrer kompletten Nachbarschaft das Gerücht<br />
verbreitet, das sie wohl arge Geldprobleme haben. Was für eine Schande!<br />
Testen Sie es doch mal!<br />
Was ich damit sagen will ist, daß Sie nach dieser Fahrt meiner Meinung nach nicht<br />
verleugnen können, sich komisch gefühlt zu haben.<br />
Die meisten würden dieses Gefühl so ausdrücken: &#8220;Ich habe mich geschämt!&#8221;<br />
Um wieder auf die Teenager von heute zurückzukommen:<br />
Es wird keineswegs von Schande geredet, es ist dann eben einfach &#8220;megauncool&#8221;,<br />
oder man ist ein &#8220;Looser&#8221;, wenn man nur die Billig-Klamotten aus einer namenlosen<br />
Grosshandelskette trägt, und auch noch das Geld für ein Handy fehlt.<br />
Diejenigen, die ein solches Schicksal ereilt hat, sind in den meisten Fällen die aus-<br />
gegrenzten Einzelgänger, die Aussenseiter.<br />
Manche von ihnen gehen daran kaputt, andere wiederum werden gestärkt, wenn sie<br />
in der Lage sind, über der Sache zu stehen. Was leider die wenigsten können.<br />
Und glauben sie mir eins: Die meisten Teenies erkennen den Unterschied zwischen<br />
coolen Markenklamotten und Billigware mit verbundenen Augen und Gegenwind.<br />
Ich habe das Gefühl, das diese Kids neben der Schule noch Marken und Preise<br />
büffeln.<br />
Testen Sie es doch mal: Fragen Sie einen Schüler, ein Kind von Bekannten<br />
oder eines aus ihrer Verwandschaft, was es zu den Klamotten eines anderen Kindes<br />
sagt, oder zu dessen Handy.<br />
Sie werden überrascht sein, was sie alles erfahren.<br />
Sie glauben mir nicht? Nach dem Test werden Sie es, versprochen. </p>
<h2>Verstehe einer die Jugend von heute</h2>
<p>Die Frage ist, wie wir diese jungen Leute verstehen können.<br />
Aber denken Sie mal zurück: Genau diese Fragen haben sich unsere Eltern einmal<br />
gestell, unsere Grosseltern haben sich diese Frage im Bezug auf Ihre Kinder gestellt,<br />
und die Kinder, die wir jetzt nicht verstehen können, werden sich genau diese Frage<br />
in 15 bis 20 Jahren auch stellen müssen. Und sie werden genausowenig wie wir<br />
eine brauchbare Antwort finden.<br />
Unsere Eltern haben damals ein Riesentheater gemacht, als wir unsere Schallplatten aufgelegt haben und so laut es ging Hardrock gespielt haben.<br />
Dasselbe Theater wie damals, als sie zu Rock`n Roll diese &#8220;obszönen&#8221; Bewegungen<br />
gemacht haben. (Zitat widerum von deren Eltern).<br />
Und wir, was machen wir heute? Wir verstehen nicht, wie es interessant sein kann,<br />
jede Stunde seinen Handy-Klingelton zu wechseln, von Deutschland sucht den Super-<br />
star zu träumen, und sich komische Bands, die halbnackt unverständliche Sätze auf<br />
MTV und VIVA rappen, anzusehen. Und das in Klamotten, die aus unserer Sicht doch eindeutig ein paar Nummern zu gross sind.Aber das &#8220;verstehen wir nicht&#8221;, wie ich mir schon öfters sagen lassen musste.</p>
<h2>Die Kids von heute</h2>
<p>Ja die Kids von heute sind in der traurigen Situation, alles wissen zu müssen, was<br />
nur ansatzweise aktuell ist, damit sie eine Chanche haben, in ihrer für uns so<br />
seltsamen Welt einigermaßen dazuzugehören.<br />
Wobei wir wieder bei dem entscheidenden Stichwort sind: Dazugehören.<br />
Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern. Da mussten wir eigentlich nicht<br />
viel tun, um &#8220;dazuzugehören&#8221;. Es war eher anders herum, wir mussten vielmehr<br />
etwas tun, damit wir nicht mehr dazugehören.<br />
Ich weiss noch wie es auf meiner Schule war: Da waren nicht alle in tollen und<br />
teuern Klamotten unterwegs. 99% von uns waren eigentlich ganz normal, und keiner<br />
hatte großartig etwas besonderes. </p>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 19:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gestern</dc:creator>
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